Zeit für neue Visitenkarten

Schon länger habe ich an einer neuen Version für meine Visitenkarten gefeilt.

Doch wie schaffe ich es, Praxis und Schreiben miteinander zu verbinden und dabei das besondere an beiden Standbeinen hervorzuheben? Nach der ersten Version: Feedback einholen, überdenken, feilen, ausprobieren. 

Dankeschön an Sarah, Tanja und Nadine für eure Unterstützung.

Du möchtest wissen, wie die andere Seite meiner Visitenkarte aussieht? Du findest sie hier.

22.02.26

Träume leben

Schon während meiner Schulzeit habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben. Mein erstes kritzelte ich auf einem Löschpapier im Klassenarbeitsheft Mathe. Da ging ich in die zweite Klasse. Meine Lehrerin sorgte dafür, dass die Zeilen nicht im Papierkorb landeten. 

Später kamen Kurzgeschichten hinzu. Und ich tauchte in den Journalismus ein. Es faszinierte mich von Anfang an die lokale Berichterstattung. Mit viel Herz vom Dorfleben berichten, die Besonderheiten hervorkitzeln, Menschen mit ihren individuellen Erlebnissen und Wünschen eine Plattform geben. Die Unterschiede zwischen Tages- und Wochenzeitung durfte ich kennenlernen, letzteres lag mir mehr, denn ich musste mich nicht kurzfassen. Ich bin in den Turniersport von Dressur, Springen, Western und Paso Fino eingetaucht. Eine spannende, aufregende und oft auch stressige Zeit, welche 2019 endete. 

In mir warten aber noch Ideen für größere Projekte. Jetzt will ich  sie umsetzen. Doch so einfach ist es nicht, mir fehlt die Zeit. Immer wieder habe ich beantragt, dass der Tag deutlich mehr Stunden hat. Aber keine Stelle fühlte sich dafür zuständig. Da hilft nur Prioritäten setzen, mich von einigen Tätigkeiten schweren Herzens zu trennen.

Drei Schwerpunkte sind geblieben. Ich werde weiter Menschen auf ihren Weg als Heilpraktikerin begleiten, was auch nie zur Debatte stand. Mein Wissen in Kursen und Vorträgen weitergeben sowie schreiben. Zeit fürs Schreiben haben! Gedichte, Kurzgeschichten, Romane und Bücher, welche mein gesammeltes Wissen als Heilpraktikerin für Interessierte festhalten. Ich freue mich so darauf. 

Und das waren jetzt mal nur die beruflichen Träume. Das private kommt ein anderes Mal. Spannend bleibt es auf jeden Fall. 

Mein treuer Freund

Oft verkannt, gemieden,
bist mir treu geblieben.
Wenn das Dunkel im Außen
mein Inneres tief verschlingt,
schürst du das Feuer voller Leichtigkeit,
schaffst einen Platz, wo ich spür,
wie wundervoll das Leben sei,
trotz tiefer Dunkelheit in mir.
Dafür danke ich dir. 

Den Blickwinkel ändern 
04.10.25

 

 

Das Gedicht ist älter, doch jetzt erst fange ich an zu verstehen. 

Das Puzzleteil ist kein Fehler, es hat nur noch nicht seinen Platz, sein richtiges Puzzle gefunden. Ich bin gespannt, wie es aussehen wird.

"Was mir am Herzen liegt"

27.08.25

Veröffentlichung

Winterzwist

Im Frühjahr 2013 wurde eines meiner Gedichte in dem Buch "Was mir am Herzen liegt" veröffentlicht.

 

Alle Werke wurden im Rahmen eines Schreibwettbewerbes im Frühjahr 2013 von Autoren mit und ohne Behinderung geschrieben sowie von der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenhilfe Ortenaukreis e. V. veröffentlicht. 

So sehr mich fasziniert die strahlende Pracht,
leuchtendes Dunkel erhellt die Nacht,
verzaubert die Welt den Atem anhält,
raubt klirrende Kälte mir doch die Kraft.
Stichelnde Starre zieht Muskeln hinauf,
mein Denken erlahmt, friert völlig ein.
In Decken gehüllt, die Lider schwer,
wie verlockend ein Winterschlaf jetzt wär.

Die Schönheit kleiner Schneekristalle,
Schneemänner bauen, Schlittenfahren,
Schneeballschlachten einfach verpassen?

Träume mich zum warmen Glücksgefühl,
mit erstem Grün nicht nur die Natur,
sondern auch ich wieder zum Leben erwach.

 

Ute Winkler

Leben

Zu viel um Vergangenes getrauert,
zu viel vom Morgen geträumt,
dabei vergessen zu leben - zu leben heut.

Heut beeinflusst von gestern.
Morgen bestimmt durch heut.
Im ewigen Fluss - unsere Lebenszeit.

Ute Winkler

Grenzenlos

Weit weg, erreichst mich doch.
Mir wird das Herz so schwer,
da frag ich mich wieso,
denn wärst du hier,
du doch nicht bei mir wärst.

 

Gerade bin ich dabei, meine Gedichte und Geschichten für ein neues Projekt durchzusehen. Dieses ist schon einige Jahre alt und doch fühle ich mich mit den Zeilen verbunden. (28.07.25)

2011

Unberechen

Wie ein Schatten klebst an mir, lang unsichtbar,
fast vergessen, mich einholst mit voller Präsenz.
Lässt mich über winzige Steine fliegen,
Ameisen durch meinen Körper jagen.
Muskeln zerspannt ihr Eigenleben führen.
Verdammt! Bin deinen Schabernack so leid,
ewig deine Klippen kreativ zu umschiffen.
Doch meine Lust zu leben nie brechen wirst.

 

Mit 18 Jahren erhielt ich die Diagnose Multiple Sklerose. Es gab immer wieder stürmische Zeiten, in so einer entstand das Gedicht. Sie hielten mich aber nicht davon ab, meinen ganz eigenen Weg zu gehen. Heute geht es mir gut (auf Holz klopf). Du möchtest mehr wissen? Schreib mich gerne an. 

 "Mitten unter uns"

Auch wenn die Idee mit den Mini-Testudos sich nicht durchsetzte, war es eine schöne Zeit. Der Testudoverlag ist Geschichte, aber ich habe tatsächlich noch Exemplare von meinem Band 1 "Mitten unter uns". 

Bestellungen an: ute@in-sich-stimmig.de. 

Vier besondere Geschichten

Ob eine wundervolle Einladung, knisternde Spannung zwischen zwei Menschen, Schicksalsschläge oder ein zufälliges Wiedersehen, weil man sich im Wald verirrt hat - Geschichten, wie sie das Leben schreibt. Mitten unter uns. 

15 Jahre schon her

Wie schnell die Zeit vergeht. Im September 2009 ist das erste Mini-Testudo veröffentlicht worden. Zehn Jahre hatte ich den Testudoverlag. 

Heute würde ich ein anderes Foto wählen, aber die Geschichten noch genauso schreiben. Viel Spaß beim Lesen.

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