Wir haben uns spontan entschlossen, die Einnahmen aus der Reportage über die Proben und den Bericht des Krippenspiels im Offenburger Tageblatt sowie die Einnahmen von den Fotografien an die evangelische Lukasgemeinde Schutterwald für die Kinder- und Jugendarbeit zu spenden.
Doch erst einmal zum Bericht über den Familiengottesdienst in der evangelischen Lukasgemeinde in Schutterwald:
Wer zum Familiengottesdienst der evangelischen Lukasgemeinde in Schutterwald schon zwanzig Minuten früher kam, fand trotzdem nur noch einzelne Sitzplätze vor. Wie im letzten Jahr auch, standen viele Besucher an den Wänden des vollbesetzten Gemeindesaales.
Bevor das Krippenspiel „Engel im Einsatz“ anfing, zündete Pfarrerin Britta Hannemann die Osterkerze, als Symbol des Lebens, mit dem Friedenslicht von Bethlehem an. Erst am
Vormittag erreichte das an der Geburtskirche Jesus entzündete Feuer die Gemeinde. Siebzehn Kinder warteten aufgeregt auf den kleinen Holzbänken vor der Bühne. Seit Anfang Dezember hatten sie für diesen Augenblick geprobt.
Der Engel Gabriel erhielt von Gott die Aufgabe, Maria und Josef zu helfen, damit das Kind Gottes sicher geboren werden konnte. Keine leichte Aufgabe für die Engel, wie sich herausstellte. Auf Erden waren die Engel für die Bewohner nur selten erkennbar. Der Freundesengel riet dem verzweifelten Josef, Maria zu unterstützen und zu ihr zu stehen. Ein Flüsterengel überredete den Wirt, Maria und Josef den Stall zu überlassen.
Der kleine Engelschor überraschte und rührte die Besucher des Gottesdienstes. Niemand wagte einzustimmen, als sie voller Leidenschaft mit ihren zarten Stimmchen ihr „Halleluja“ zum Flötenspiel sangen.
Mit Hilfe von Sternen- und Hirtenengel fanden die Hirten den Weg zum Stall.
„Engel auf Erden sind nicht immer erkennbar, einmal ein guter Freund, die innere Stimme, ein Wegweiser, Ratgeber oder ein Licht in der Dunkelheit“, sinnierte der Beobachterengel mit Engel Gabriel als beide ihren Blick über die Krippe, Maria und Josef, den Wirt, die Hirten und die Engel schweifen ließen.
Die Hartnäckigkeit von Pfarrerin Britta Hannemann während der Proben zahlte sich aus. Auch auf den hinteren Plätzen waren die jungen Schauspieler gut zu verstehen und ernteten für ihre tolle Aufführung viel Applaus.
Der Heimweg dauerte für viele Familien viel länger als üblich. Mit großer Achtsamkeit versuchten sie, ihr Friedenslicht in die eigenen vier Wände zu tragen. Und blies der Wind eines aus, spendeten andere wieder neues Feuer, denn eine Kerze brannte immer noch.
Musikalisch begleiteten Sarah Celine und Carla den Familiengottesdienst mit ihren Querflöten und Margit Stoll an der Orgel. Die Kollekte während des Gottesdienstes ging an die Gemeinde, die am Ausgang war für „Brot für die Welt“ bestimmt.
Beim Krippenspiel traten auf: Sina, Leon, Sebastian, Alexej, Markus, Lara, Mara, Emelie, Solveigh, Jakob, Aaron, Maxim, Johannes, Luis, Charlotte, Sarah Celine und Carla. Elisa und Lara sorgten für die Bühnendekoration.
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